Vom dichten Rohrkolbenbewuchs befreit präsentiert sich das Feuchtbiotop am Ortsende von Mariensee nach einem Arbeitseinsatz der Ortsgruppe St. Peter/Mariensee am 17. Juli 2016. Das Entfernen eines Teils des Rohrkolbengürtels ist notwendig, um ein Verlanden des Gewässers, das unzähligen Tierarten einen wertvollen Lebensraum bietet, zu vermeiden. Dabei ist es wichtig, die Rohrkolben „an der Wurzel“ zu packen – im Falle der ausbreitungsfreudigen Wasserpflanzen sind das kräftige, unterirdisch im Schlamm kriechende Rhizome, die binnen kurzer Zeit erneut dichte Bestände bilden können. Bei der feuchtfröhlichen Aktion mitgeholfen haben auch zwei Kameraden der Ortsgruppe Gloggnitz.

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Foto1+2: Vor dem Pflegeeinsatz: Der Rohrkolbenbewuchs hat seit der letzten Aktion vor drei Jahren große Teile der Wasserfläche eingenommen.

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Foto3-5: Das Ausreißen der teils fest verwurzelten Wasserpflanzen gestaltet sich mitunter als kräfteraubend. Doch der Einsatz lohnt sich: Je mehr Rhizome ent- nommen werden, desto langsamer breiten sich die Rohrkolben aus.

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Fotos7+8: Nach dem Pflegeeinsatz: Freie Sicht vom Steg. Sobald sich der aufge- wühlte Schlamm gesetzt hat, haben auch Molche, Kaulquappen & Co. wieder gute Unterwasser-Sicht.

Bericht und Fotos: Peter Plochberger