Jahrestätigkeitsbericht 2015
Ortsgruppen und Stützpunkte

42

Bezirksleitungen bzw. in Bezirken vertreten

19

Mitgliederstand per 28.02.2015 / 21.02.2016

370

davon beeidete Wacheorgane

90

Einsätze

8.477

Einsatzstunden

29.177

Stunden Funk, Büro, Werkstätte

8.749

KM zu Fuß oder mit dem Fahrrad

34.122

KM mit dem eigenen Fahrzeug

84.219

KM mit dem Dienstfahrzeug

9.246

Einschreitungen

485

Informationen

2.228

Beanstandungen, Belehrungen, Abmahnungen

560

Berichte

91

Anzeigen

50

Autowracks aufgefunden und entfernen lassen

3

m³ Müll aus der Naturlandschaft geräumt
(mit Anhängern)

743
KG Müll im Rahmen von Fußstreifen aus der
Naturlandschaft geräumt (in Müllsäcken)

7.771
Ausgaben für Bekleidung und Ausrüstung,
Eigenaufwand

5.360
Ausgaben für Treibstoff, Eigenaufwand

13.566


 

Tätigkeiten im Jahr 2015

Mitgliederstand: 370
davon beeidet als Landeskulturwacheorgane: 90
Ortgruppen: 28
Stützpunkte (unter 4 Mitgliedern):   14
Bezirksleitungen bzw. in Bezirken vertreten: 19
Einsatzfahrzeuge:  8
Mobile Ausstellungen (Infomobil): 2

Öffentlichkeitsarbeit, Prävention:

  • Informationsausstellungen
  • Teilnahme an Veranstaltungen wie Sicherheitstage und Wandertage mit der mobilen Artenschutzausstellung
  • Zusammenarbeit mit dem Österr. Naturschutzbund in der Woche der Artenvielfalt mit Artenschutz-Ausstellungen
  • Zusammenarbeit mit den Bezirksverwaltungsbehörden und  der „Energie- und Umweltagentur  
    NIEDERÖSTERREICH“    (nEu)
    http://www.naturland-noe.at/fuer-partnerinnen
  • Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Vorträge an Schulen
  • Links in den Webseiten von Gemeinden, Landesbehörden und Naturschutzorganisation

Naturschutzarbeit:

  • Errichtung und Aufstellung von Nützlingshotels
  • Bau von Nützlingshotels, Nistkästen und Vogelfuttersilos mit Schulklassen
  • Verteilung von Bauanleitungen und eigenen Informationsschriften der NÖ BNW
  • Singvogelfütterung in den Wintermonaten bei Frost und Schnee
  • Aufhängen und Betreuen von Vogelnistkästen
  • Bau von Eulennistkästen und Brutflößen, Instandhaltung von Storchennestern
  • Ziesel-, Fischotter- und Biberschutz, Beobachtung der Ausstellung von Tötungsbewilligungen seitens der Naturschutzbehörde, Kontrolle von aufgestellten Biberfallen
  • Errichtung und Erhaltung von Naturschutz -Lehrpfaden
  • Naturdenkmalkontrollen, Kontrolle und Austausch von Kennzeichnungstafeln, Meldung von Beschädigungen und Diebstählen an die Behörde
  • Kontrolle und Erhaltungsarbeiten an Schutzgebietskennzeichnung
  • Pflegemaßnahmen in Zusammenarbeit mit der neu und der Naturschutzabteilung
  • Teilnahme an und Veranstaltung von Stopp Littering - Aktionen

Überwachungstätigkeit:

  • Überwachung der Schutzgebiete (Naturschutzgebiete, Natura 2000 Vogelschutzgebiete) und Naturparke
  • Streifendienste zur Verhinderung von Waldbränden während der Trockenperioden

Schlussfolgerung:

Wie aus dem Tätigkeitsbericht 2015 und der Statistik ersichtlich ist, hat die NÖ Berg- und Naturwacht auch heuer wieder für das Land und die Menschen wertvolle und effiziente Naturschutzarbeit geleistet. Wenn man die 29177 Stunden geleistete Naturschutzarbeit zu einem Stundenlohn für land- und forstwirtschaftliche Hilfskräfte (Taglöhner) mit € 9,48 annimmt, sind das immerhin € 276.598,--, die sich das Land erspart hat. Dazu kommen noch
€ 82.941 für 8749 Stunden Büro- und Werkstättenarbeit und 84219 mit dem Privatfahrzeug zurückgelegte Kilometer zu je € -.42 KM-Geld. Das sind
€ 35.372,--. In Summe sind das - abgesehen von den Ausgaben für Arbeits-bekleidung, die zum Großteil von den Mitgliedern finanziert wird – immerhin € 394.911,-- an Wertschöpfung. Wenn man von geringfügigen Rück-vergütungen aus der Subvention seitens der Naturschutzabteilung absieht, steht diesem Betrag eine Summe von € 30.000,-- (statt € 38.000,--) aus Landesmitteln gegenüber. Das sind zwar nur 7,6 % des Wertes unserer Arbeit, aber ein wichtiger Beitrag zur Finanzierung unserer ehrenamtlichen Tätigkeit. Dafür bedanken wir uns beim Land Niederösterreich.

Die Feuerwehren und Rettungsdienste schützen und retten das Leben der Landesbürgerinnen und -bürger. Wir versuchen, den Lebensraum von Mensch und Tier zu schützen, retten bzw. zu erhalten. Daher können auch wir uns stolz im Kreise der vielen Ehrenamtlichen in Niederösterreich präsentieren.

St. Pölten, 2016-02-21

Karl Lenk